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Ferienspaß KIBINA 31.07.2001
Nicht nur die großen Golfturniere holen die Welt nach St. Leon-Rot, wenn Spitzensportler aus verschiedenen Ländern sich hier zum Wettkampf treffen.
Auch beim Erzählen biblischer Geschichten kommt unvermittelt etwas von der griechisch-römischen Welt des 1. Jahrhunderts nach Christus in unsere Lebenswelt herüber.
Dazu luden wir im Rahmen des Ferienspaßes alle interessierten Kinder im Alter von 6 - 10 Jahren auf unser Kirchengelände ein. Wir wollten sie mitnehmen nach Philippi in Griechenland. 35 Kinder haben sich von echt griechischen Sommertemperaturen nicht abhalten lassen.
Zunächst einmal wurde ihnen in einer Spielszene Lydia vorgestellt. Lydia war eine Geschäftsfrau, die mit dem Verkauf des antiken, wertvollen Purpurfarbstoffes ihren Lebensunterhalt verdiente. Für ihr Leben hatte die Begegnung mit dem Apostel Paulus und seinen Mitarbeiter Silas eine tiefgreifende Bedeutung. Diese luden sie und einige andere Frauen dazu ein, an Christus, den auferstandenen Gottessohn, zu glauben. Lydia wurde Christin. In ihrem Haus entstand die erste christliche Gemeinde, die Paulus in Europa gegründet hatte.
Dann wurden die Kinder durch die Straßen Philippis geschickt. Aufgabe war es, an 8 verschiedenen Stationen rund um Gemeindehaus und Kirchsaal mindestens 18 Goldknopf-Denare zu erwirtschaften, um sich am Stand der Lydia ein purpurfarbenes Tuch zu kaufen. Dies durften die Kinder schon im Voraus mit Moosgummistempeln und weißer Farbe bedrucken.
Nach gut 1 ½ Stunden eifriger Arbeit wurden alle zu einem erfrischenden, reichhaltigen Buffet in den Gemeindesaal eingeladen. Die Ruhe, die so gar nicht typisch ist, wenn 35 Kinder sich an Gemüse - Obst - Kuchenbuffett bedienen, zeigte, daß die Hitze doch nicht spurlos an den kleinen Besuchern von Philippi vorübergegangen ist.
Es folgte der 2. Teil der Geschichte und zwei Lieder, und schon waren 3 Stunden Ferienspaß vorbei.
Herzlichen Dank an die 10 Mitarbeiterinnen, die mit viel Liebe und Sorgfalt diesen Kinderbibelnachmittag vorbereitet und auch durchgeführt habe.
Johannes Höflinger
