Startseite Startseite

Evangelische Kirchengemeinde St. Leon-Rot

Zurück zur Übersicht der Berichte

Krippenspiel

Personen:
Mama Paula
Papa Klaus
Tochter Lotta (4 Jahre alt)
Sohn Malte (7 Jahre alt)
Oma Anna

Pfarrer
Leser

Oberhirte Andreas
Hirte Jakob
Hirte Jeremias
Hirte Simon
Verkündigungsengel
Maria
Josef
Stimme eines Engels

1. Engel
2. Engel
3. Engel
4. Engel
5. Engel

Nicht-Sprechrollen:
Glocken 4 - 12
Engel beliebig

1. Szene

(Im Flur der Familie kurz vor dem Aufbruch zur Kirche.)

Mama steht im Flur und mustert ihre Kleidung im Spiegel, Tochter Lotta kommt ganz stolz in einem pinken Prinzessinnenkleid dazu.

Mama: Aber Lotta... Du willst doch nicht etwa diesen Barbie - Fetzen, den Du sonst immer zum Spielen anziehst, in die Kirche anziehen?
Lotta stampft mit dem rechten Fuß: Doch Mama, genau das will ich! Du hast doch gesagt ich soll mich fein anziehen, ich finde das fein!
Malte betritt mit grün, hochgegelten Haaren den Flur und fühlt sich obercool.
Mama: Malte, das ist nicht Dein ernst? Du kannst doch nicht mit diesen Haaren in die Kirche gehen!
Papa kommt, nachdem er den Weihnachtsbaum zum 5ten Mal aufgestellt hat, etwas genervt aus dem Wohnzimmer.
Papa: Malte, wie siehst du denn aus?
Malte: Mama, Papa das sieht doch cool aus. So laufen die Yetis in meinem neuen Starwars- Buch auch rum!
Papa: Aber du gehst so nicht mit in die Kirche. Los, wasch Dir die Haare!
Gott sei Dank kommt gerade Oma aus dem Gästezimmer. Malte schüttelt nur den Kopf und zieht sich die Schuhe an.
Oma: Na, meine Lieben, seid ihr denn auch alle schon fertig fürs Krippenspiel?
Ach so, Paula hast Du den Braten eigentlich schon in den Ofen geschoben?
Mama: Mensch Mama, ich habe Dir doch schon gestern erklärt, dass die Wochen vor Weihnachten sehr anstrengend waren und wir deshalb heute Abend auch nicht so ein aufwendiges Essen, sondern nur Raclette, machen.
Oma schüttelt den Kopf: Ich kann doch an Weihnachten nicht auf meinen Braten verzichten! Das ist doch dann kein richtiges Weihnachtsfest!
Papa: So, jetzt beeilt euch mal ein wenig, ich will nicht in der letzten Reihe sitzen und der Gottesdienst beginnt schon in einer halben Stunde!
Im selben Moment schüttet sich Mama noch etwas Orangensaft über ihr Kleid: Och nein! Moment, ich brauche noch 10 Minuten, ich muss erst noch diesen Fleck entfernen!
Papa entnervt: Kommt nicht in Frage. Wem fällt schon dieser kleine Fleck auf? Zieh doch einfach Deine Jacke drüber! Lotta zieh Deine Schuhe an...Kommt lasst uns gehen!
Da Mama keine Lust auf weitere Diskussionen hat, zieht sie wirklich nur noch die Jacke über ihr fleckiges Kleid.
Oma schüttelt derweilen den Kopf: Früher hätte es so etwas an Weihnachten nicht gegeben! Diese jungen Leute, keine Ordnung am heiligen Abend!
Papa: Jetzt aber los, ich höre schon die Glocken (alle treten ab)

[Glockentanz?]

2. Szene

(Kirche)
(Die Familie kommt von der Seite herein und setzt sich vor der Bühne als Zuschauer hin)

Pfarrer: Liebe Gemeinde, ich heiße Sie alle ganz herzlich willkommen zu unserem Familiengottesdienst an Heiligabend.
Unsere Kinder haben wieder ein sehr schönes und interessantes Krippenspiel einstudiert. Da steckt so viel Verkündigung drin, da muss ich gar nichts mehr dazu sagen, schauen Sie einfach mal zu. (tritt ab)

Leser (liest):
Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt. Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.
Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde.

[Hirtenszene: Die Hirten sitzen um ein Feuer.]

Andreas (tritt auf und lässt sich bei den anderen fallen)
Simon:
Na was war los? Gab es ein größeres Problem mit den Schafen am unteren Ende des Hügels?
Andreas: Nein, ich denke nicht. Als ich hinkam, war alles ganz ruhig. Ich weiß nicht, was die Tiere so erschreckt hat. Vielleicht ein wildes Tier. Jetzt muss es weg sein.
Simon: Hoffen wir, dass du recht hast. Wenn wieder Schafe gerissen werden, kann es sein, dass uns der Lohn gekürzt wird.
Jakob: Das wäre schlimm. Meine Frau schimpft jetzt schon immer, dass ich so wenig verdiene. Aber mehr ist doch für einen einfachen Hirten heute einfach nicht drin. Wenn wir mehr verlangen würden, bekämen wir als Antwort nur: Es gibt genug, die für viel weniger arbeiten würden. Und die sind auch nicht schlechter oder dümmer als ihr.
Jeremias: Wir müssen halt noch fleißiger sein, dann werden unsere Chefs unsere Arbeit schon zu schätzen wissen!
Simon: Wenn wir noch mehr arbeiten, sagen unsere Chefs nur: "Weiter so!" und wenn wir es dann Mal nicht mehr schaffen, sind sie unzufrieden mit uns.
Andreas: Das stimmt. Aber sind wir froh, um das, was wir bekommen. Und danken wir Gott, dass wir unsere Familien versorgen können.
Jakob: Ja, schon. Aber trotzdem, davon, dass Gott sich um uns kümmert, merke ich nicht viel. Ob der sich für uns interessiert?
Simon: Ich wäre jetzt auch lieber zu Hause. Meine Kinder werden immer größer und ich kriege nicht viel davon mit. Dadurch, dass ich so viel hier draußen bei der Arbeit bin, komme ich mir manchmal vor wie ein Fremder in der eigenen Familie. Denen scheine ich dann auch nicht sonderlich wichtig zu sein.
Andreas: Und ich glaube trotzdem daran, dass wir nicht vergessen sind. Nicht von den Menschen und erst recht nicht von Gott. Schließlich besteht seine Verheißung immer noch.
Jakob: Du meinst, dass der Messias kommen wird und ein neues Reich aufbauen. Mag sein, aber wenn der kommt, denkt ihr wirklich, der will was von uns? Der mischt dann sicher auch lieber bei denen da oben mit und uns betrifft das gar nicht.
Jeremias: Natürlich nicht. Wer etwas bewegen will, muss schließlich dort anfangen, wo auch etwas zu bewegen ist. Und das ist nur dort, wo man Macht ausüben kann..
Andreas: Sieh das doch nicht immer so negativ. Gottes Liebe gilt doch Allen.
(kurzes Schweigen, dann setzt plötzlich Musik ein, es wird hell und ein Engel tritt auf. Die Hirten weichen vor Schreck zurück)
Simon: Wer bist du? Zu wem willst du?
Verkündigungsengel: Zu euch! Ihr Hirten, hört mir zu, was ich euch zu sagen habe:
Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.
[Schwungvoller Auftritt der himmlischen Heerscharen
Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.]

Andreas: Das war ja großartig!
Jakob: Bah, hast du das gesehen? Galt das wirklich uns? Da ist doch gar niemand außer uns! Ich kann`s nicht fassen! Mann, (umarmt anderen Hirten), sind wir für Gott die Richtigen, um uns die Engel zu schicken???"
Simon: Verstehst Du das? Kommt der Heiland als Kind, in Windeln, in einer Krippe? Sind nicht alle wichtigen Leute reich und haben die richtigen Beziehungen? Sind w i r die richtige Beziehung für dieses Kind, dass die Engel uns dahin schicken? Ich fass´ es nicht!!! Aber jetzt will ich´s sehen! Nachdenken kann ich immer noch...
Jeremias: Was sollen wir jetzt eigentlich machen?
Andreas: Das hast du doch gehört! Jetzt kommt, wir haben einen wichtigen Auftrag bekommen. Lasst uns nun nach Bethlehem gehen und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns Gott kundgetan hat.
Jakob: Ja, kommt, nichts wie los. Die Schafe können wir auch Mal eine kurze Zeit allein lassen. Das muss jetzt sein.

[Lied, z.B Kommet ihr Hirten ]

3. Szene

(Stallszene: Maria, Josef, Krippe mit Kind, Josef streichelt das Kind, Maria schaut zu. Die Hirten treten auf)

Andreas: Hier muss es sein!
Josef: Wer seid ihr? Ich verstehe nicht ganz!
((Geht zur Krippe, die anderen Hirten folgen zögernd)
Maria:
Wer seid ihr? Wieso seid ihr gekommen?
Andreas: Entschuldigt, wir sind noch ganz überwältigt von der Ehre, die uns zuteil wurde.
Wir sind ganz normale Hirten aus der Gegend. Und ausgerechnet uns sind heute Nacht Gottes Engel erschienen! Wir wissen nun, dass in diesem Stall in der Krippe der Heiland, der versprochene Messias liegt.
Maria: Was haben Sie denn genau gesagt?
Simon: Ich weiß noch jedes Wort. Der erste Engel sagte:
Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.
Andreas: Weißt du auch noch so genau, was die anderen Engel gesagt haben?
Jeremias: Das weiß ich: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.
Josef: Diese Sätze werden wir uns genau merken. Maria, erzähl doch du auch, was dir passier ist.
Maria: Gleich, aber erzählt doch, wie war das, als die Engel da waren
Jakob: Zuerst hatten wir große Angst. Es war so hell und er war so stark. Aber als er sagte "Füchtet euch nicht" war ich gleich beruhigt.
Jeremias: Ja, ging mir genauso. Und dann war alles nur noch großartig, ganz klar.
Andreas: Und was habt ihr erlebt?
Josef: Mir träumte von dem Kind und was aus ihm werden sollte. Und in dem Traum sagte ein Engel:
Stimme eines Engels: Maria wird eine Sohn gebären,dem sollst du den Namen Jesus geben, denn wird sein Volk retten von ihren Sünden.
Maria: Ich weiß, das dieses Kind etwas Besonderes ist. Neun Monate ist es jetzt her, da kam ein Engel zu mir nach Nazareth und sagte zu mir:
Stimme eines Engels: Maria, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären und du sollst ihm den Namen Jesus geben. Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben.
Und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit und sein Reich wird kein Ende haben.
Jakob: Mir fehlen die Worte.
Andreas: Noch einen kurzen Augenblick können wir bleiben, aber dann müssen wir zu unseren Schafen zurück.
[Ihr Kinderlein kommet]
Josef: Geht nur, ihr habt schließlich eine verantwortungsvolle Arbeit.
Jakob: Ja, das ist richtig. Und von jetzt an haben wir noch eine Aufgabe
Mensch, wir müssen das weitersagen. Der Heiland ist geboren! Nicht bei den Reichen und Königen, sondern mitten unter uns. Da kann man einfach hingehen, braucht keine Sondererlaubnis. Die Engel und dann das Kind in der Krippe. Ist das zu begreifen? Die Macht und Herrlichkeit in einer Krippe! Das, ist klasse, ich muss es unbedingt weitersagen!"
(Hirten treten ab)

4. Szene

(Die 5 Engel, Kirche oder leere Bühne)
Alle: Wir sind Engel.
1. Engel: Wir sind Gottes Boten.
2. Engel: Wir haben nicht immer weiße Kleider an.
3. Engel: Wir haben ganz verschiedene Aufgaben.
4. Engel: Wir helfen
3. Engel: Wir bewahren euch und behüten euch..
2. Engel: Wir ermahnen euch,
4. Engel: Wir sagen euch, was Gott will, wie wir es Maria gesagt haben, dass sie die Mutter von Jesus werden wird.
1. Engel: Einer von uns bewacht den Eingang zum Paradies.
5. Engel: Wir passen auf, dass ihr nicht zu viel Unsinn macht .
2. Engel: Wir haben den Hirten und euch die Botschaft gebracht:
Alle: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens
1. Engel: Und nun schickt uns Gott zu der Familie dort. Auch ihnen haben wir etwas zu sagen, auch wenn sie uns nicht direkt hören und sehen können.

[passendes Lied]

5. Szene

(Paula sitzt allein mit einer Dose Handcreme in der Küche. Nur Engel5 ist noch im Hintergrund Ausstattung: Stuhl, Mülleimer, Fenster, Rest beliebig.
Der Rest der Familie und die anderen Engel sitzen ruhig im Wohnzimmer:
Lotta spielt auf dem Boden mit ihrem Barbiehaus.
Malte und Klaus bauen ein Legohaus oder Ähnliches.
Anna schaut den anderen zu. Im Hintergrund stehen 5 Engel und beobachten das Ganze.)

Mama: Lief ganz gut, dieses Weihnachtsfest. Aber eigentlich, im Grunde genommen:
Ich bin sauer. Ich bin überall rumgerannt, habe ,Geschenke für alle ausgesucht, das Essen vorbereitet, Weihnachtskarten an alle geschrieben und auch noch die Wohnung geputzt und geschmückt. Und was ist der Dank? Mein Mann schenkt mir zu Weihnachten eine Dose Handcreme. (Hält die Dose hoch). Handcreme!!! Damit ich im Haushalt auch immer schön funktioniere! Demnächst kriege ich zum Geburtstag noch einen neuen Putzlappen geschenkt.
Nein, so geht das nicht! Das lasse ich mir nicht länger bieten. Ich will keine Handcreme. Ich schmeiß sie weg! (Rennt zum Mülleimer, Engel 5 hält den Deckel zu).
Mist! Dann fliegt sie halt aus dem Fenster! (Rennt zum Fenster, um es zu öffnen, auch das hält Engel5 zu)
Klappt denn hier gar nichts mehr!(Wirft die Dose kraftvoll auf den Boden, der Deckel geht auf und aus der ansonsten leeren Dose kullert ein glitzernder Ring.)
Nanu, was ist denn das?(hebt den Ring auf). Ein Ring! Der ist ja wunderschön. Wann hat Klaus nur die Zeit gefunden, ihn auszusuchen., so viel, wie er immer für uns arbeitet. So hat er das gemeint, als er gesagt hat: Etwas für die schönsten Hände der ganzen Welt. Und ich dachte tatsächlich, er hätte mir Handcreme geschenkt. Gott sei Dank habe ich sie nicht vor Wut weggeworfen. Gott sei Dank!!
(Papa kommt zu Türe herein und Paula fällt ihm um den Hals)

[Licht aus, Musik]

6. Szene

(Wohnzimmer: Weihnachtsbaum, Sofa, 2 Sessel, Tisch.
Ein Teil der Bühne (durch Tür getrennt) ist die Küche (z.B. Tisch, Stühle, Spüle mit schmutzigem Geschirr, wichtig: Fenster und Mülleimer)

Papa: Malte, such mir bitte Mal gelbe Teile mit 6 Noppen.
Malte sucht in den Legoteilen herum.
Papa: Malte, das ist so dunkel hier. Kannst du nicht die Stehlampe holen?
(Malte tut das und steckt sie so in eine Steckdose, dass das Kabel als Stolperfalle durch das Zimmer läuft)
Oma: Das war ein richtig schönes Weihnachtsfest. Der Gottesdienst war so besinnlich.
Ach was besinnlich. Mir ist endlich mal wieder bewusst geworden, wie wichtig Gott für unser Leben ist, Uns dass wir Menschen für Gott wichtig sind. Diese Herrlichkeit am Himmel und das Aufgebot an Engeln zeigt doch, welche Macht er hat. Und trotzdem kommt er in Armut als hilfloses Kind auf die Welt. Ein paar Hirten lässt er es verkündigen in aller Pracht! Gott kann seine Boten genauso heute in unser Wohnzimmer schicken
Papa: Das kann ich mir gar nicht vorstellen.
Mama: Müssen wir uns zum Glück auch nicht vorstellen. Gut zu wissen, dass Gott da ist und seine Engel um uns sind.
Oma: Da fällt mir ein - Lotta, wolltest du uns nicht noch ein schönes Weihnachtslied auf der Blockflöte vorspielen?
Mama: Ja Lotta, du hast doch so viel geübt. Die Oma möchte dein '???????' auch mal hören. Hier ist deine Blockflöte. (holt die Flöte hervor und streckt sie Lotta hin)
Lotta (ängstlich): Ach nein, das trau ich mich nicht. Da mache ich bestimmt wieder eine Unmenge Fehler.
Paula: Komm schon.
Lotta: Wenn doch wenigstens jemand mit mir zusammen spielen würde.
(nimmt zögerlich ihre Flöte und setzt sie an den Mund)
Engel1 zieht ebenfalls seine Flöte heraus und spielt mit
(?????)
Oma: Das war aber schön! Das klang ja ganz toll!
Lotta: Plötzlich ging es ganz leicht, fast so als habe jemand leise mitgespielt.
Oma: Ich möchte mir jetzt doch mal den schönen Bildband ansehen den ich bekommen habe. Aber wo ist denn nur wieder meine Brille? (Beginnt in ihrer Handtasche herumzuwühlen, Brille sitzt auf dem Kopf)
Immer das Gleiche!
Engel2 kommt von hinten und führt iher Hand vorsichtig zur Brille.
Oma (bemerkt die Brille): Ach da ist sie ja!!
Das ist aber ein sehr schönes Buch! Hast du das ausgesucht, Paula? Woher weißt du nur immer so genau, was mir gefällt.
Mama: Ich geh dann mal und hole die Weihnachtsplätzchen
Papa: Ach Paula, du versorgst uns so gut niemand backt so gute Plätzchen wie du. Du bist einfach ein Engel!
Mama (lächelt, geht in die Küche und kommt mit dem dort bereits vorbereiteten Tablett mit Plätzchen beladen zurück).
Auf dem Weg zum Tisch stoplert sie über das gespannte Kabel, Kekse gehen zu Boden.
Engel 3 bremst den Fall, dass ihr nichts passiert.
Malte: Mama hast du dir weh getan?
Mama: Nein, nein, aber die schönen Plätzchen! warum muss ausgerechnet mir immer so etwas passieren? Kann denn nicht Mal alles gutgehen?
Papa (wütend): Malte, bist du wahnsinnig? Hast du das Kabel quer durch das Zimmer gezogen? Was denkst du dir eigentlich dabei? Muss man denn immer auf dich aufpassen
Engel4 legt ihm beruhigend eine Hand auf die Schulter.
Papa: Na ja, ich hätte es ja auch merken können Gott sei Dank ist nichts weiter passiert.
Nur schade um die Plätzchen.
Malte: Mama,wir haben in der Schule noch ein Gedicht gelernt. Das war ganz lustig. Soll ich es aufsagen, zur Ablenkung?
Mama: Oh ja, natürlich.
(.. wer hat das passende Gedicht ..)
Mama: Das hast du gut gemacht Malte, vielen Dank. Jetzt geht es mir schon wieder gut.
Ich könnte mir vorstellen, dass Gott einen Engel geschickt hat, damit mir nichts Schlimmeres passiert.
Papa: Auf jeden Fall feiern wir heute Weihnachten. Und das heißt doch, dass Gott zu uns auf die Erde gekommen ist. Und weshalb sollen dann nicht auch seine Engel zu uns kommen? Ich glaube daran.

[Licht aus, Musik (z.B.I believe in angels )]

Doris Vielsack

Zurück zur Übersicht der Berichte