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Evangelische Kirchengemeinde St. Leon-Rot

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Trotz ziemlicher Verspätung kamen wir dennoch alle gesund und munter am Freitagabend im Kloster Triefenstein an. Wir wurden sehr nett von Bruder Gerd und Bruder Friedrich empfangen, die auch das ganze Wochenende an unserer Seite waren und dafür sorgten, dass wir einen schönen Aufenthalt hatten.

Wir aßen zu Abend und bezogen unsere Zimmer, denn gleich darauf bekamen wir schon die wunderschöne Klosterkirche und andere Räume der Klostereinrichtung, wie das Forsthaus, den Gewölbekeller, der als Gottesdienstraum eingerichtet ist und die Cafeteria,gezeigt.

Zuletzt trafen wir uns alle noch einmal im Forsthaus, wo wir unsere Arbeit für den nächsten Tag zugeteilt bekamen. Und da wir alle ziemlich müde waren, zogen wir uns recht schnell in unsere Zimmer zurück, um für den darauf folgenden Tag fit zu sein.

Am Samstagmorgen hieß es um halb sechs aufstehen, denn der Morgengottesdienst begann schon um sechs Uhr. Danach gab es Frühstück und von sieben bis halb acht- bis unsere Arbeit begann- konnte sich jeder, der wollte, einen Platz suchen und eine halbe Stunde lang schweigen und in sich gehen.

Punkt halb acht trafen wir uns wieder alle mit Arbeitskleidung zu unserem Arbeitseinsatz. Es wurden viele Arbeiten verrichtet, wie z.B.: Bretter entnageln, Schilf schneiden, Holz stapeln…

Gegen halb zehn wurde eine kleine Pause, mit zweitem Frühstück eingelegt, aber danach ging es auch schon wieder weiter.

Wir arbeiteten also bis um zwölf Uhr, zogen uns um und gingen zum Mittagessen.

Am Nachmittag hatten wir ein anderes Programm. Bruder Gerd erzählte unter anderem von sich und seinem Leben, vor und in dem Kloster.

Am Abend gab es wieder einen Gottesdienst und um acht traf sich unsere Gruppe mit vielen anderen Besuchern des Klosters in der Bibliothek zu einem Vortrag von Bruder Georg, der seit vielen Jahren in Afghanistan lebt und dort den Menschen hilft. Nach einer kurzen Power Point Präsentation über den „Ferienspaß“ im Kloster Triefenstein 2007 von Bruder Gerd zogen wir uns alle erschöpft von diesem Tag in unsere Zimmer zurück.

Zu unserem Glück fängt der Morgengottesdienst des Klosters sonntags erst um acht an, also konnten wir wenigstens etwas „ausschlafen“.

Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen und richteten die Zimmer, um nach dem Mittagessen zügig abfahren zu können, denn schließlich hatten wir noch unseren eigenen Gottesdienst vorzubereiten, der auch eines der Highlights des Wochenendes war. Wir dekorierten, schrieben Gebete, suchten die Lieder aus… Nach dem Mittagessen hieß es allerdings schon wieder Abschied nehmen. Wir verabschiedeten uns und traten unseren Heimweg nach St. Leon- Rot an.

Es war ein gelungenes Wochenende mit einer tollen Gruppe und einer neuen Erfahrung.

Wir danken der Bruderschaft recht herzlich für ihre Gastfreundlichkeit und wünschen den Brüdern für den weiteren Lebensweg alles Gute und Gottes Segen.

Jasmin Arnhold

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