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Evangelische Kirchengemeinde St. Leon-Rot

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Am 14.11.08 fuhren alle Konfirmanden um 18.30 Uhr von de Kirche in St. Leon-Rot nach Epfenbach zum alten Schulhaus, das jetzt als kleine Jugendherberge dient. Dort versammelten sie sich kurz in einer Art Besprechungsraum, wo ihnen, nachdem sie ihre Zimmer gezeigt bekamen gesagt wurde, wie die Pläne für diesen und den darauf folgenden Tag sind. Nach etwa einer Stunde Eingewöhnungszeit, in der die Meisten ihre Sachen auspackten und die Betten bezogen, gab es dann Abendessen. Daraufhin gab es dann wiederum eine kleine Pause. Danach versammelten sich alle in dem Besprechungsraum. Dort wurde gesungen, diskutiert und gespielt. Eine Viertelstunde vor Mitternacht hatten die Konfirmanden dann noch eine kurze Pause, um dann um 24 Uhr an der Mitternachtsandacht teilzunehmen. Danach war Nacht-ruhe bzw. Schlafenszeit.

Am nächsten Tag gab es um 8.30 Uhr Frühstück. Da sich an diesem Wochenende alles um das Glaubensbekenntnis drehen sollte, hatte das Konfi-Team sich Stationen ausgedacht, die wir in Gruppen durchlaufen sollten. Die erste Station befasste sich mit dem ersten Artikel des Glaubensbekenntnisses: Dort musste man sich einen Namen für Gott von einer Liste aussuchen und diesen kalligrafisch darstellen. Die zweite Station befasste sich mit dem Satz: „...und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria.“

Dort sollten sich die Konfirmanden überlegen, was jeder einzelne Satz bedeutet und es dann auf ein Plakat schreiben. Die dritte Station befasste sich mit dem Satz: „...gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben.“

Dort musste sich ein Freiwilliger der Gruppe auf einen Stuhl setzen und wurde von seinen Gruppenmitgliedern „beschimpft“. Die meisten trauten sich das aber nicht. Die vierte Station beschäftigte sich mit dem Satz: „...hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel.“ Dort haben die Konfis mit unserer Pfarrerin Stellen aus den verschiedenen Evangelien gelesen und sich danach Gedanken darüber gemacht. Anschließend sollten sie die Auferstehung Jesu Christi auf einem Plakat zeichnerisch darstellen.

Die fünfte Station beschäftigte sich mit dem dritten Artikel: Dort lernten die Konfis, wie andere Religionen über die einzelnen Sätze denken und sie durften danach in einer Strichliste eintragen, an was sie glauben. Am Nachmittag durften die Konfirmanden sich selbst in drei Gruppen einteilen. Jede der Gruppen hatte eines der drei Artikel des Glaubensbekenntnisses als Thema. Die erste Gruppe mit dem ersten Artikel sollte aus Fischertipps selbst eine Landschaft erschaffen. Sie sollten sich selbst in die Lage von Gott versetzen und die Welt erschaffen. Die zweite Gruppe mit dem zweiten Artikel über Jesus sollte das Leben von Jesus in einer Art Obstgarten darstellen, d.h. die einzelnen Lebensabschnitte Jesu so darstellen, dass man hindurch gehen kann.

Die dritte Gruppe mit dem dritten Artikel über den Heiligen Geist sollte die perfekte Kirche darstellen, wie sie es sich vorstellen. Nachdem die Konfis ca. 2 Stunden gearbeitet hatten, präsentierten sie in den Gruppen ihre Projekte. Am Sonntag feierten wir um 10.30 Uhr einen Gottesdienst. Diesen durften die Konfirmanden selbst gestalten. Das Wochenende war im Gesamten sehr aufregend und lehrreich.

Danielle Korth

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