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Evangelische Kirchengemeinde St. Leon-Rot

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Wer braucht meine Hilfe? – Kleinkindgottesdienst zum Thema „Der Barmherzige Samariter“

Unseren mittlerweile 3. Kleinkindgottesdienst feierten wir am 16. März 2010 in der Christuskirche.

„Wer braucht meine Hilfe?“ ist auch schon für Kinder wichtig, und so waren wir sehr gespannt, wie die Kinder den Gottesdienst aufnehmen würden. Zu Beginn wurde das Thema „Helfen in jeder Situation – auch, wenn ich jemanden vielleicht nicht mag und eigentlich gar keine Zeit habe“ im Dialog mit einer Entenhandpuppe verdeutlicht. Vertieft wurde dieser Gedanke durch das Lesen und Vorspielen der biblischen Geschichte vom „Barmherzigen Samariter“ in verteilten Rollen.

Kleinkindgottesdienst

Die Kinder sahen, wie zwei Menschen, von denen man eigentlich erwartet hätte, dass sie helfen, an dem am Boden liegenden „Opfer“ vorbeigingen, ohne etwas zu tun. Geholfen hat schließlich ein „Samariter“, von dem man eigentlich keine Hilfe erwartet hätte. Er kümmerte sich um das „Opfer“ und zahlte sogar dafür, dass ein „Wirt“ die weitere Pflege übernehmen konnte. Das war christliche Nächstenliebe wie Jesus es gerne auch bei uns sehen würde.
Die Kinder konnten das Gesehene und Gehörte anhand von Arztkoffern nachspielen.

Frau Wendler ging in ihrem Kurzimpuls auf das Thema „Hände“ ein. Für uns sind die Hände oft so selbstverständlich, dass wir gar nicht mehr im Einzelnen sagen können, was wir alles damit gemacht haben. Hände dürfen tätig sein, aber auch einmal ruhen. Was immer auch geschieht: Wir sind alle in Gottes Hand. Das Lied „Hände hab’ ich um zu geben, was dem andern hilft zu Leben; ja ich will im Namen Jesu gutes Werkzeug sein!“ setzte diese Gedanken weiter fort.

Weitere gemeinsam gesungene Lieder, eine Bastelaktion, Gebete und Fürbitten, wo jeder, der wollte, eigene Anliegen vortragen konnte, rundeten den Kleinkindgottesdienst ab.

Zum ersten Mal kamen die mitgebrachten Knabbereien kaum zum Einsatz, weil Mamas und Kinder so mit dem Gottesdienstprogramm beschäftigt waren und gar nicht merkten, wie schnell die Zeit verging!

Die selbst angepflanzte Kresse in einem von Kindern und Mamas mit Aufklebern verzierten Becher wird uns an den Kleinkindgottesdienst erinnern. Und während wir gemeinsam mit den Kindern die Kresse beim Wachsen beobachten und sie schließlich auch ernten, können wir überlegen, wer unsere Hilfe gebrauchen könnte bzw. wer uns schon mal geholfen hat.

Wir möchten Kleinkindern einen altersgerechten, kurzweiligen und positiven Zugang zu Gott und zur Kirche ermöglichen und möchten weitere Kleinkindgottesdienste feiern.

Alle interessierten Mamas, Papas, Omas und Opas mit Babys, Krabbel- oder Laufkindern sind herzlich willkommen!

Henriette Hagedorn

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