Ökumenische Bibelwoche
Wir leben in einer Zeit, in der die persönliche Meinung sehr hochgehalten wird und gerade in Fragen des Glaubens zum absoluten und höchsten Maßstab geworden ist.
Was wir meinen ist wahr.
Wohin eine solche ausschließliche Orientierung an der persönlichen subjektiven Meinung führen kann, zeigte sich schon in den Anfangsjahren des 3.. Reiches. Alles Jüdische wurde ausgemerzt, das Alte Testament - den größten Teil unserer Bibel - weggeschnitten, Jesus zum Germanen gemacht, der Führer als Gottesoffenbarung gefeiert und getaufte Juden aus kirchlichen Diensten entlassen. Ergebnis des natürlichen Volksempfindens in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts.
Ergebnis der persönlichen Meinung vieler.
Nicht wenige Christen sahen darin einen verhängnisvollen Weg und "erfanden" die Bibelwoche.
Die Bibel als Maßstab unseres Glaubens und Handelns soll uns bestätigen und kritisch hinterfragen ".... und sieh' ob ich auf bösem Wege bin und führe mich auf ewigem Wege" (Psalm 139).
In dieser Tradition veranstalten wir in der Fastenzeit als Ortskirchen in ökumenischer Verantwortung 4 ökumenische Bibelabende zu einem biblischen Buch.
Das Gemeinde- und Konfessionsüberschreitende Lesen und Diskutieren biblischer Texte ist uns inzwischen zu einem unverzichtbaren Schatz geworden.
